{"id":152,"date":"2011-06-13T12:27:14","date_gmt":"2011-06-13T12:27:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.colourate.de\/?p=152"},"modified":"2016-01-13T22:01:44","modified_gmt":"2016-01-13T22:01:44","slug":"kultobjekte-04","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.colourate.de\/?p=152","title":{"rendered":"Kultobjekte 04"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kurzer \u00dcberblick \u00fcber das Kultobjekt<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p>Entwickelt wurde die Seifen-Mixtur in den 1950-er Jahren, als Rolf Hein in der Nachkriegszeit in Kilchberg, einem kleinen Vorort von T\u00fcbingen, in kleinem Umfang Reinigungsmittel produzierte und beim Experimentieren anstatt gew\u00f6hnlichen Schaums auf einmal gro\u00dfe schillernde Seifenblasen entstanden. Von da an verfolgte er den Gedanken, ein gebrauchsfertiges Spiel zu schaffen, mit dem ohne gro\u00dfe Vorbereitung fix und fertige Seifenblasen gepustet werden k\u00f6nnen. Urspr\u00fcnglich wurde die L\u00f6sung in einer Blechdose verkauft, mit einer gebogenen Sprungfeder als Blasring.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-152 gallery-columns-1 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix01.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix01-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix02.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix02-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix03.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix03-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix04.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix04-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix05.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.colourate.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pustefix05-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong>Kurzer \u00dcberblick \u00fcber das Projekt<\/strong><\/p>\n<p>Projekt an der Hochschule M\u00fcnchen im Wintersemester 2010\/2011 bei Renate Gress<\/p>\n<p>Die Projektbeschreibung:<\/p>\n<p>Der Ausdruck Kult (lat.: cultus deorum = G\u00f6tterverehrung, aus colere = anbauen, pflegen) bezeichnet im eigentlichen Sinne religi\u00f6se Handlungen in denen die Anbetung einer Gottheit zum Ausdruck kommt. Im Alltagsverst\u00e4ndnis wird dem Ausdruck Kult aber eine weitergehende Bedeutung zugeschrieben. Ein Kult kann demnach auch um bestimmte Personen oder Objekte entstehen, denen dadurch ein quasi-religi\u00f6ser Status verliehen wird. Das Objekt erh\u00e4lt mit dem Kultstatus eine besondere Qualit\u00e4t, die es aus der Masse heraushebt und zu etwas besonderem macht. Die Zuschreibung des Kultstatus erfolgt dabei innerhalb eines speziellen Anh\u00e4ngerkreises, der Kultgemeinde, durch die das Kultobjekt in einer besonderen Weise verehrt wird.<\/p>\n<p>Die Liste der Kultobjekte ist lang und wird st\u00e4ndig erweitert. Sie reicht von Fern-sehserien, Filmen, Musikbands, Kultspielen bis zu Konsum- und Markenartikeln wie beispielsweise Maoam, Cola, Maggi, J\u00e4germeister, Tempo, Jeans, M\u00f6beln, iPod\/ iPhone bis Porsche.<\/p>\n<p>Was macht einen Gegenstand zum Kultobjekt? Zu den zentralen Merkmalen geh\u00f6rt, dass sie Identit\u00e4t stiften und von vielen als besonders zeittypisch angesehen werden. So werden mit bestimmten Gegenst\u00e4nden besondere Erinnerungen oder Lebens-gef\u00fchle verbunden. Schlie\u00dflich kennzeichnen sich insbesondere Kultobjekte durch ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Design und eine gewisse Unabh\u00e4ngigkeit von aktuellen Moden und Trends. Oft sind es sogar die Kultobjekte selbst, die Moden und Trends setzen und bestimmen.<\/p>\n<p>Die Aufgabenstellung:<\/p>\n<p>Szenische Fotografie \u201eon location\u201c: suchen, finden und fotografieren Sie eine \u201eOriginalszenerie\u201c oder interpretieren Sie diese in einer neuzeitlichen pers\u00f6nlichen Sichtweise. Arbeiten Sie m\u00f6glichst mit vorhandenem Licht. Der Fokus (Standpunkt, Brennweite, Sch\u00e4rfe) muss erkennbar auf dem Objekt liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzer \u00dcberblick \u00fcber das Kultobjekt Entwickelt wurde die Seifen-Mixtur in den 1950-er Jahren, als Rolf Hein in der Nachkriegszeit in Kilchberg, einem kleinen Vorort von T\u00fcbingen, in kleinem Umfang Reinigungsmittel produzierte und beim Experimentieren anstatt gew\u00f6hnlichen Schaums auf einmal gro\u00dfe schillernde Seifenblasen entstanden. 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